IHRE VERTRAUENSPRAXIS FÜR CHINESISCHE MEDIZIN
DIÄTETIK- ERNÄHRUNG NACH TCM
Die Ernährungslehre nach den 5 Elementen basiert auf dem jahrtausendalten Wissen, den Beobachtungen, dem Erfahrungsschatz und der Lebensweisheit der traditionellen chinesischen Medizin. Sie kann problemlos auf unsere westlichen Lebensmittel übertragen werden. Das Ziel ist eine Ernährung, welche Krankheiten vorbeugt, Vitalität und Schlaf fördert, dies bei einem gesunden Appetit. Vitalität ist dabei ein Mass für ein intaktes Yang, der erholsame Schlaf eines für ein intaktes Yin und der gesunde Appetit ein Mass für unser Qi, die Lebensenergie. Die TCM geht davon aus, dass wir und alles, was es zwischen Himmel und Erde gibt, einem steten Wandel unterworfen sind. Unsere Wandlungskraft spiegelt direkt wieder, wie wir mit diesen wechselnden Herausforderungen wie Klimaeinflüssen, Jahreszeiten, Alter, psychische Belastungen und anderem mehr umgehen können. Diese äusseren und inneren Einflüsse können unser Wohlbefinden stören, wir werden krank. Eine Grundidee der TCM ist das Vorbeugen, also die Stärkung des Körpers und der Abwehrkraft gegen störende Faktoren von aussen oder innen. Dabei spielen in der Ernährung die Wirkungen der Lebensmittel eine entscheidende Rolle. Damit beeinflussen wir unsere Materie (die Säfte oder das Yin) und deren Funktionen (das Feuer oder das Yang) und auch ihr Zusammenspiel. Die Grundidee der 5-Elemente-Ernährung: Die innere Energie fördern In der Chinesischen Medizin vergleicht man die Verdauungskraft mit einem Ofen. Diesen gilt es in Gang zu halten, denn er trägt dazu bei, dass das, was wir essen, in Energie (Qi) umgewandelt wird. So bleiben wir leistungsfähig, stärken unsere Lebensfreude und beugen Krankheiten vor. Unseren „Ofen“ im Bauch unterstützen wir z.B. mit gekochten Mahlzeiten aus frischen und qualitativ hochwertigen Zutaten. Die thermische Wirkung der Nahrung In der 5-Elemente-Ernährung achtet man auf die thermische Wirkung eines Nahrungsmittels: Wirkt dieses Essen kühlend, wärmend oder neutral? So können zum Beispiel zu viele kühlende Speisen, wie Joghurt, Gurken und Tomaten Kälte im Organismus verursachen, besonders bei Menschen, die sowieso schon tendenziell zu den „Gfrörli“ gehören. Zu viel Scharfes hingegen oder auch sehr Salziges erhitzt und trocknet aus. Wohltuend wirkt thermisch ausgewogenes Essen mit vielen neutralen Nahrungsmitteln wie z.B. Polenta, Rüebli, Bohnen und Rindfleisch. Richten wir uns nach dem Angebot der Saison unserer Region, liegen wir in der Regel richtig. Wer genau wissen will, wie er sein Essen auf seine Konstitution abstimmen soll, lässt sich am besten persönlich beraten.
TCM PRAXIS ZHENSHEN D‘AMELIO - CHAMERSTRASSE 172 - CH-6300 ZUG - TEL: 076 216 72 72 - E-MAIL: tcm-damelio@hispeed.ch